Skelettale Verankerung in der Kieferorthopädie moderne Zahnkorrektur mit Mini-Implantaten
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- Riehler Straße 86, 50668 Köln
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Mo. – Do.: 08:30 – 18:00 Uhr
Fr.: 08:30 - 12:30 Uhr
Die skelettale Verankerung ist eine fortschrittliche Methode in der modernen kieferorthopädischen Behandlung. Sie ermöglicht eine präzise und kontrollierte Zahnbewegung, die mit herkömmlichen Zahnspangen allein oft nicht möglich wäre. Besonders bei komplexen Zahn- oder Kieferfehlstellungen kann sie die Behandlung entscheidend verbessern – sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen.
Was ist eine skelettale Verankerung?
Bei der skelettalen Verankerung werden kleine Mini-Implantate oder Mini-Schrauben (auch Temporary Anchorage Devices – TADs genannt) in den Kieferknochen eingesetzt. Diese dienen als fester Anker für bestimmte Zahnbewegungen – unabhängig von anderen Zähnen. Dadurch lassen sich Zähne gezielter bewegen, ohne dass andere Zähne als „Gegenspieler“ belastet werden.
Wann wird die skelettale Verankerung eingesetzt?
Die Methode kommt zum Einsatz bei:
- Verlagerungen einzelner Zähne
- Lückenöffnung oder -schließung
- Korrektur eines offenen Bisses
- Korrektur eines tiefen Bisses
- Verkürzung der Behandlungszeit
Für Eltern: Was bedeutet das für mein Kind?
Die skelettale Verankerung ist eine sichere und bewährte Methode, um auch schwierigere Zahnstellungen im Jugendalter erfolgreich zu behandeln. Die eingesetzten Mini-Implantate sind sehr klein und werden unter minimaler örtlicher Betäubung eingesetzt. Sobald sie ihren Zweck erfüllt haben, werden sie wieder entfernt.
Für Erwachsene: Auch im späteren Alter möglich
Die skelettale Verankerung ist besonders hilfreich für Erwachsene mit komplexen Zahnfehlstellungen oder nach Zahnverlust. Sie bietet neue Möglichkeiten für eine präzise Korrektur – oft um größere chirurgische Eingriffe oder Zahnentfernungen zu vermeiden.
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Wir beraten Sie umfassend und individuell, ob die skelettale Verankerung mit Mini-Implantaten in Ihrem Fall sinnvoll ist – für Sie selbst oder Ihr Kind.
Tut das Einsetzen der Mini‑Implantate weh?
Meist spüren Patienten nur einen kurzen Druck; der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung und dauert wenige Minuten.
Wie groß sind diese Mini‑Implantate?
TADs haben meist einen Durchmesser von 1,5–2 mm und eine Länge von 6–10 mm – deutlich kleiner als klassische Zahnimplantate.
Wie lange bleiben die TADs im Mund?
Je nach Therapie zwischen 6 und 18 Monaten; sie werden entfernt, sobald ihre Funktion erfüllt ist.
Gibt es Risiken oder Komplikationen?
Komplikationen sind selten. Zu Beginn kann eine leichte Druckempfindlichkeit auftreten. Wir erklären Ihnen alle Vorsichts‑ und Hygienemaßnahmen vorab.
Kann jeder eine skelettale Verankerung bekommen?
In den meisten Fällen ja. Voraussetzungen sind ein ausreichendes Knochenangebot und gute Mundhygiene sowie keine allgemein anamnestische Kontraindikation – wir prüfen dies in der Erstdiagnostik.